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Ein Herz für Schüler

Kurz vor den Osterferien hatten wir in unserem Bio-Kurs der EF eine, für uns, ungewöhnliche Biostunde. Einige Unterrichtsstunden zuvor hat sich unser Kurs mit dem Herzen und dem Blutkreislauf des Menschen beschäftigt. Jeder Mensch hat ein Herz, doch wie es wirklich "live " aussieht und sich anfühlt wusste niemand.

Unsere Lehrerin Frau Paull brachte uns Schweineherzen, die dem menschlichen Herzen sehr ähnlich sehen, mit. Als es endlich soweit war und wir das Herz vor uns liegen hatten, wurde uns ein scharfes Messer, ein Glasstäbchen und Tücher bereitgestellt. Anhand eines Videos wurde uns gezeigt, wie man ein Herz präpariert. Als wir das Herz das erste Mal in den Händen hatten, fühlte es sich kalt und glitschig an. Es dauerte eine Weile, bis wir merkten wie interessant die Arbeit und das Herz war. Mit der Zeit konnte man beobachten, wie alle diese Berührungsangst verloren hatten.

Beim Betrachten des Herzens fiel uns zuerst die Aorta auf. Anhand des Glasstäbchens konnten wir die einzelnen Venen und Arterien genauer unter die Lupe nehmen. Wir waren erstaunt wie groß unser Herz ist.
Mit dem Messer versuchten wir ein Teil der Hohlvene abzuscheiden. Dabei kam zum Vorschein, wir elastisch und widerstandsfähig sie ist. Nachdem wir das Herz ordentlich erkundet haben, war die Stunde leider schon vorbei und wir mussten unsere Arbeitsfläche sauber machen.

Wir fanden es super aufregend das Herz mal aus einer anderen Perspektive zu sehen und werden diese Stunde nie vergessen. Wir sind stolz sagen zu können, dass wir schon mal ein echtes Herz in der Hand hatten, denn das kann nicht jeder sagen.

Von Luisa Harnau und Johanna Osterwind

 

Exkursionen

Ausflug der Klasse 5a zum Förster in den Wald
Am Morgen nach der ersten Stunde stiegen wir in den Bus und fuhren nach Haus Meer. Wir alle waren etwas aufgeregt und freuten uns sehr auf den Ausflug in den Wald. Als wir hörten dass der Förster Verspätung hatte, vertrieben wir uns die Zeit mit Spielen. Dann gingen wir in den Wald und der Förster, kam uns entgegen. Endlich ging es los. Wir stellten unsere Taschen in seinen Jeep und wir versammelten uns in einem Kreis. Der Förster erklärte uns viel über Pflanzen, die Natur, und seine Erfahrungen im Wald. Er erzählte uns, wie sich Bäume gegenseitig schützen, sich unterscheiden und woran man sie erkennen kann. Wir liefen durch den Wald und blieben an manchen Stellen stehen und er erklärte uns etwas. Die Zeit verging schnell und zum Abschluss, zeigte er uns seinen Uhu, seinen Falken und seinen Bussard. Wir durften sie streicheln und zum Flug abstoßen. Auch über die Vögel hat er uns viel erzählt und am Ende durften wir Fragen stellen. Der Ausflug hat viel Spaß gemacht und wir haben vieles Neues gelernt.

Von: Tina Cebic, Ege Vargönen und Nicolas Hesselmann aus der Klasse 5a

 

 

 

 

 

 

 

Exkursion zur umweltpädagogischen Station Heidhofsee
Im Bio-Unterricht stand Ökologie auf dem Lehrplan der 8b und was konnte da passender sein, als ein Besuch bei der Umweltstation Heidhofsee , sagte sich Frau Bussek-Merle, Klassen- und Biologielehrerin der 8b. Nach einigem Planungsaufwand war es dann soweit: Am 28.Oktober 2015 durfte ich, als ehemalige Englischlehrerin der Klasse und Biokollegin, mit Frau Bussek-Merle und der Klasse nach Bottrop reisen.

Dort angekommen wurden wir mit einem kurzen Einführungsvortrag begrüßt und die Schüler dann in Gruppen eingeteilt. Bei den insgesamt acht verschiedenen Arbeitsfeldern war es möglich zum Beispiel, die Wasserspeicherkapazität verschiedener Bodentypen zu vergleichen, eine einfache Kartierung der Umgebung des Heidhofsee vorzunehmen, Baumarten zu bestimmen oder die Schallweiterleitung in offenem Feld und Wald miteinander zu vergleichen. Das praktische Arbeiten machte den Schülern insgesamt viel Spaß, wobei das rechnerisch zu bestimmende Alter eines Baumes manche Gruppen an ihre Grenzen stießen ließ;-)

Insgesamt war dieser Tag ein voller Erfolg; für mich, da ich die sympathische Klasse noch einmal live erleben durfte, für Frau Bussek-Merle, da sich trotz einiger anfänglicher Schwierigkeiten der Ausflug wirklich gelohnt hat und für die Klasse 8b natürlich, da die Schüler so einen Einblick in die ökologische Arbeit eines Biologen bekamen.

Ute Johnson